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Lexikon

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Allergien

Allergische Erkrankungen auch bei unseren Haustieren gewinnen in den letzten Jahren immer mehr an klinischer Bedeutung. Symptome wie Kratzen an den Ohren, juckende Pfoten, haarlose Stellen oder gastrointestinale Anzeichen wie Erbrechen oder Durchfall können einen Hinweis auf ein allergisches Geschehen geben. Zur Diagnosestellung ist ein genauer Vorbericht inklusive detaillierter Informationen zur Fütterung Ihres Lieblings von großer Bedeutung, gefolgt von einer eingehenden Untersuchung der Veränderungen an Haut und Haarkleid. Auch ein Allergietest aus einer Blutprobe liefert Aufschlüsse darüber, welche Problematik den Symptomen zu Grunde liegt. Als Therapieoptionen sind verschiedene Behandlungen möglich. Diese reichen von der Desensibilisierung über die Umstellung der Fütterung bis hin zur immunsuppressiven Therapie beispielsweise bei Hausstauballergikern.

Allergietest

Mit einer Blutprobenentnahme besteht auch die Möglichkeit, in einem Fremdlabor einen Allergietest durchführen zu lassen. Dieser gibt Aufschlüsse über die Reaktion des Tieres auf bestimmte Allergene (Futtermittel, Pollen, Milben, Pilzsporen, Flohspeichel, etc.).

Anästhesie

siehe Narkoseverfahren

Arthrodese

Eine Arthrodese beschreibt eine Gelenkversteifung bei zum Beispiel sehr durch osteoarthrotische Veränderungen geschädigten Gelenken. Es besteht die Möglichkeit einer Teil-Arthrodese, bei der im betroffenen Gelenk nicht alle vorhandenen Gelenketagen versteift werden. Bei der Panarthrodese sprechen wir von einer kompletten Gelenkversteifung, um dem Tier wieder ein schmerzfreies Leben und ein lahmheitsfreies Gangbild zu ermöglichen. Die Operation erfolgt durch Abtragen des Knorpels und Anpassen eines Implantates, sodass die Bewegung im Gelenk nicht mehr möglich ist. Die Knochen verwachsen und die vorher schmerzhafte Reizung der einzelnen Knochenanteile wird unterbunden. Auch mit einem versteiften Gelenk kommen die Tiere nach einer kurzen Eingewöhnung gut zurecht und es ist wieder ein aktives Leben möglich.

Arthroskopien

Die Arthroskopie ist eine minimal-invasive Gelenkspiegelung für diagnostische und / oder therapeutische Behandlung von Gelenken unter Einsatz eines Endoskops (Arthroskop). Hierbei lassen sich sehr genau alle Strukturen innerhalb des Gelenkes darstellen und gegebenenfalls erforderliche Instrumente mittels eines kleinen Arbeitskanals in das Gelenk einbringen.

Atopische Dermatitis

Die atopische Dermatitis ist eine allergische Hauterkrankung, welche sehr häufig bei Hunden vorkommt. Meistens sind erste Anzeichen einer solchen Erkrankung schon in den ersten Lebensjahren erkennbar, der Hund zeigt starken Juckreiz, kratzt sich sehr  häufig und bebeisst sich selbst. Die Diagnose erfolgt über eine ausführliche Anamneseerhebung und gegebenenfalls eine Blutuntersuchung auf mögliche Allergene (Hausstaubmilben, Futtermilben, Pollen, Gräser, Futtermittel, etc.). Die Behandlung wird daraufhin mit entsprechender Fütterung oder Vermeidung der betreffenden Allergene, immunsuppressiven Wirkstoffen oder einer Desensibilisierung durchgeführt. Die Therapie gestaltet sich meist über einen langen Zeitraum, ist aber oft erfolgreich in ihrem Ergebnis.

Ausführliche Anamneseerhebung

Jeder Vorstellung eines Patienten geht eine ausführliche Anamneseerhebung voraus. Diese gibt Aufschluss über Beobachtungen des Patientenbesitzers und Geschehnisse, die von klinischer Bedeutung für die anschließende Behandlung Ihres Tieres sein können. Auch kleinste Auffälligkeiten, wie Mengen, Zeitpunkte, Häufigkeiten, Farben und Konsistenzen, etc. sind hilfreich und werden erfragt. In manchen Fällen hilft auch ein kurzes Video vom zum Beispiel veränderten Gangbild, da durch die für den Patienten ungewohnte Situation in der Praxis Symptome verschleiert werden können und nicht so deutlich in Erscheinung treten wie zu Hause.

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Bauchhöhlenspiegelung (Laparoskopie)

Eine Bauchhöhlenspiegelung ermöglicht eine genaue Untersuchung der Organe der Bauchhöhle. Zusätzlich können Proben für weitere labordiagnostische Tests minimal-invasiv entnommen werden.

Bildgebende Diagnostik

Die bildgebende Diagnostik ist ein hilfreiches Instrument, um Strukturen sichtbar zu machen, welche durch die reine Adspektion und Tastbefunde nicht beurteilt werden können. Hierzu gehören die röntgenologische Untersuchung, die Sonographie, die Computertomographie, die Magnetresonanztomographie und die Szintigraphie. Je nach Fall und Problematik wird in der Regel zuerst eine Röntgenuntersuchung durchgeführt, für genauere Darstellung kann im Anschluss daran eine Sonographie erfolgen. Meist wird hierdurch das Problem schon deutlich und eine entsprechende Therapie kann begonnen werden. 

Biopsie

Die Biopsie ist die Entnahme und mikroskopische Untersuchung des Gewebes für die Fragestellung, um welche Gewebeveränderungen es sich handelt. Diese Maßnahme ist insbesondere zur Klärung von Hauterkrankungen und für die Tumordiagnostik erforderlich.

 

Brachyzephalen-Syndrom (BCS)

Das Brachyzephalen-Syndrom (BCS) ist eine angeborene Erkrankung bei sehr kurznasigen Hunderassen wie beispielsweise Mops und Französischer Bulldogge, aber auch Perserkatzen sind davon betroffen. Dabei behindern durch den extrem verkürzten Schädel und damit verbundenen zu engen Nasenlöchern, ein zu großes Gaumensegel, zu enge Nasenmuscheln oder ein kleiner Kehlkopf die freie Zirkulation der Luft in den Atemwegen, es kommt zum Schnarchen oder Röcheln und in Extremfällen zu Atemnot-Anfällen und Leistungsschwäche. Bei heißem Wetter kann sich die Symptomatik deutlich verschlimmern. Die Behandlung wird chirurgisch mit einer Erweiterung der Nasenlöcher und Kürzen des Gaumensegels durchgeführt.

Bronchoskopie

Die Bronchoskopie wird auch als Lungenspiegelung bezeichnet. Es ist ein medizinisches Untersuchungs- und Therapieverfahren, welches uns  mit geringem diagnostischem Aufwand sehr gute Ergebnisse liefert. Zusätzlich können wir Spülungen der Lunge durchführen (bronchoalveoläre Lavage) und das so gewonnene Probenmaterial weiter auf Krankheitserreger untersuchen.

Brusthöhlenspiegelung (Thorakoskopie)

Mit der Brusthöhlenspiegelung lassen sich Umfangsvermehrungen und infiltrative Veränderungen begutachten und eine gleichzeitige Entnahme einer Gewebeprobe, oder einer Lungenbiopsie zur weiteren histologischen Untersuchung ist möglich. Auch minimal-invasive Eingriffe wie beispielsweise die (Teil-)Resektion des Herzbeutels (Perikardektomie) sind mit dieser Methode schonend durchführbar.

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Chirurgie

Die Chirurgie ist das Teilgebiet der Medizin, welches sich mit der operativen Behandlung von Krankheiten und Verletzungen beschäftigt. Wir führen in unserer Fachtierarztpraxis täglich chirurgische Eingriffe unter Anwendung unterschiedlichster Narkoseverfahren (Inhalationsnarkose, Injektionsnarkose) durch.

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DGK-DVG (Deutsche Gesellschaft für Kleintiermedizin – Fachgruppe der DVG)

DGT (Deutsche Gesellschaft für Tierzahnheilkunde)

Die Deutsche Gesellschaft für Tierzahnheilkunde vereint spezialisierte Tierärzte mit erworbenen Fachqualifikationen in der Tierzahnheilkunde. Alle in der DGT-Liste aufgeführten Tierärzte müssen ab 2016 ihre regelmäßige Fortbildungstätigkeit nachweisen.

www.tierzahnaerzte.de

Digitale Röntgenuntersuchungen mit XDR4-Technik

siehe Röntgenbilder

e

Ellbogengelenk

Das Ellbogengelenk weist eine Vielzahl orthopädischer, meist genetisch oder degenerativ bedingter Erkrankungen auf. Der fragmentierte Processus coronoideus medialis (FPC), auch als mediales Kompartmentsyndrom beschrieben, bezeichnet einen Abbruch eines kleinen Fragmentes an der Elle des Hundes. Es entsteht, wie das Steinchen im Schuh, eine ständige und schmerzhafte Reizung der umliegenden Strukturen und eine Entfernung dieses Fragmentes ist angeraten. Ein isolierter Processus anconaeus (IPA) ist eine weitere Erkrankung des Ellbogengelenkes, wobei auch ein Stück der Elle frakturiert und Einschränkungen und Schmerzen während der Bewegung des Hundes auffällig werden. Des Weiteren können eine unvollständige Ossifikation des Humeruskondylus (IOHC), ein unvereinigter medialer Epicondylus des Oberarmknochens (UME), ein freies Stück Knorpel als Osteochondrosis dissecans (OCD) oder Osteoarthritis mit osteophytären Zubildungen (Arthrose) Probleme verursachen. Über diese beschriebenen Erkrankungen und viele weitere gibt eine genaue orthopädische Untersuchung und eine röntgenologische Untersuchung weitere Aufschlüsse.

Ellbogengelenksdysplasie, ED

siehe Ellbogengelenk

Endoskopie

Die Endoskopie, auch Spiegelung genannt, ist u. a. eine medizinische Technik, mit deren Hilfe wir das Innere von verschiedenen Organen wie Lunge, Speiseröhre, Magen, Darm untersuchen und gegebenenfalls über einen kleinen Arbeitskanal Proben für weitere Untersuchungen entnehmen können.

Entzündungen des Zahnfleisches (Gingivitis)

An Entzündungen des Zahnfleisches erkranken insbesondere kleinere Hunderassen und viele Katzen.

Erst sind Zahnbeläge und Zahnstein auf den Zähnen sichtbar. Das Zahnfleisch ist gerötet und geschwollen, kann bluten und der Hund oder die Katze hat Maulgeruch. Im weiteren Verlauf kann es zur Entzündung des Zahnhalte-Apparates und später zu Zahnfleisch-Schwund und im schlimmsten Fall zu Zahnausfall kommen.

Durch die eingeschwemmten Bakterien aus dem Maul kann es weiterhin zu einer übermäßigen Belastung und Schädigung der inneren Organe wie Herz und Niere kommen.

Behandlung siehe Zahnsteinentfernung.

Die chronische Zahnfleischentzündung bei der Katze ist vielfach durch zahlreiche Viruserkrankungen oder durch unentdeckte Zahnerkrankungen bedingt.

Extraktion von persistierenden Milchzähnen

In der 5. bis 6. Lebenswoche „brechen“ bei Hund oder Katze die Milchzähne durch. Diese werden im Alter von 4-6 Monaten durch die bleibenden Zähne ersetzt.

Die Zahnwurzeln der Milchzähne lösen sich durch die Stimulation der nachkommenden bleibenden Zähne langsam auf. Somit fallen die Milchzähne beim Auftauchen der Zahnkronen der bleibenden Zähne aus.

Wenn wir von persistierenden Milch­zähnen sprechen, lösen sich die Zahnwurzeln nicht auf, die verbleiben Milchzähne behindern oder blockieren die bleibenden Zähne im Gebiss. In Folge dessen kommt es zu Zahnfehlstellungen.

Persistierende Milchzähne sollten umgehend extrahiert werden, um bedeutende Fehlstellungen der bleibenden Zähne zu vermeiden.

Unsere Empfehlung: Welpen mit 12 Wochen und später nochmals mit 5 Monaten auf mögliche Zahnfehlstellungen untersuchen lassen.

f

Femurkopfhalsresektion

Bei der Femurkopfhalsresektion werden der Kopf und Hals des Oberschenkels (Femur) entfernt. Indikation sind chronische, hochgradig schmerzhafte Hüftgelenksarthrosen sowie die aseptische Femurkopfnekrose (Legg-Calvé-Perthes-Krankheit). Die Operation führt zur Bildung einer bindegewebigen Verbindung zwischen Becken und Oberschenkelknochen (Pseudoarthose), die zwar meist zu einer geringen Funktionseinschränkung in der Hüfte führt, dem Tier allerdings eine angemessene und vor allem schmerzfreie Lebensqualität ermöglicht. 

Fraktur

Die Fraktur beschreibt einen Knochenbruch, wobei eine Unterbrechung eines Knochens unter Bildung zweier oder mehrerer Bruchstücke (Fragmente) mit oder ohne Verschiebung (Dislokation) zu erkennen ist. Die Behandlung erfolgt den Umständen angepasst entweder konservativ durch Ruhigstellung mit einem Cast bzw. Verband oder chirurgisch mit einer Osteosynthese. Hierbei wird mit verschiedensten Techniken, Platten und Schrauben die physiologische Achse und Rotation des Knochens wiederhergestellt. Die OP-Indikation erfolgt nach genauer Anamneseerhebung, Röntgendiagnostik und Untersuchung sowie Beratung zur bestmöglichen Behandlung für den Patienten.

Frontaler Kreuzbiss

Ein frontaler Kreuzbiss beschreibt die umgekehrte Verzahnung der Schneidezähne. Das gesunde Gebiss zeigt eine enge Scherenverzahnung mit außen stehenden Oberkieferschneidezähnen, welche alle Unterkieferschneidezähne bedecken.

Ein Missverhältnis von Ober- und Unterkiefer erfordert gegebenenfalls eine kieferorthopädische Korrektur, um die Oberkiefer-Schneidezähne nach außen in Richtung Lefze und die Unterkieferschneidezähne nach innen in Richtung Zunge zu versetzen.

Es kommen individuelle Behandlungsverfahren zum Einsatz, sodass in wenigen Wochen eine vollständige Korrektur der Zahnfehlstellung möglich ist und ein gesundes und gut entwickeltes Gebiss gewährleistet ist.

g

Gebärmuttervereiterung

siehe Pyometra

Giardien

Jeder vierte Hund, jede sechste Katze sind mit Giardien infiziert. Eine Studie zeigt, dass bei 22% der Hunde und bei 23% der Katzen eine Giardien-Infektion die Ursache für eine Durchfallerkrankung war. Die Kot-Ausscheidungen der Tiere sind wiederum Hauptinfektionsquelle für die Verbreitung von Giardien.

www.msd-tiergesundheit.de/giardien

h

Hüftgelenksdysplasie, HD Hund

siehe Röntgen

i

Impfen – Ist das wirklich notwendig?

siehe Schutzimpfung

Inhalationsnarkose

Die Inhalationsnarkose führen wir mit dem Narkosegas Isofluran durch. Sie stellt die schonendste Art der Narkose dar und ist zudem während der Operation optimal in der Narkosetiefe steuerbar. Dies ist gerade für Patienten mit eventuellen Vorerkrankungen des Herz-Kreislauf-Systems sehr vorteilhaft. Der Patient wird für diese Narkoseform intubiert, was eine freie Atmung während der Operation gewährleistet. Nach Beendigung der Operation kann die Narkosegaszufuhr sofort eingestellt werden, was zu einem sehr kurzen Nachschlaf der Patienten führt und diese im Vergleich zur Injektionsnarkose sehr schnell aus der Narkose erwachen.

Isolierter Processus anconaeus, IPA

siehe Ellbogengelenk

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Karpalgelenk (Vorderfußwurzelgelenk)

Auch im Karpalgelenk gibt es eine Vielzahl von möglichen pathologischen Veränderungen. Diese reichen von Osteoarthritis über Verstauchungen und Zerrungen (Distorsion), Frakturen der vielen kleinen Knochen die das Vorderfußwurzelgelenk bilden, Sehnenabrissen, Durchtrittigkeiten, Fehlstellungen, frei im Gelenk vorliegende Knorpel- oder Knochensplitter (Osteochondrosis dissecans, OCD) und viele weitere. Nach eingehender Untersuchung und Darstellung des Gelenkes in der Röntgenaufnahme kommen je nach Befund als Behandlungsmöglichkeiten viele Verfahren zum Einsatz. Diese reichen über konservative Methoden, wie die Gabe von Futterzusätzen zur Unterstützung der Knorpel- und Gelenksfunktion und den Einsatz orthopädischer Hilfsmittel zur Stabilisierung, Entlastung und Ruhigstellung des Gelenkes (Orthesen) bis hin zur der chirurgischen Versorgung von Knochen- oder Knorpelfragmenten, oder der Gelenksversteifung (Arthrodese) bei schwerster Arthrose, um dem Patienten wieder ein schmerzfreies Auftreten und Laufen zu ermöglichen. Eine genaue Beratung über Möglichkeiten und Methoden ist essentiell, um die bestmögliche Therapie des entsprechenden Problems, auch in optimaler Abstimmung auf die Bedürfnisse des Patienten, zu ermöglichen.

Kastration

Eine Kastration des Tieres kann in manchen Fällen gewünscht, in anderen aber auch medizinisch indiziert sein. Bei Vergesellschaftung mit Artgenossen ist nach Kastration das Risiko einer ungewollten Trächtigkeit des Tieres ausgeschlossen, der soziale Stress der Patienten wird minimiert und auch der Stress für den Besitzer wird deutlich reduziert (Beispiel: läufige Hündin). Es gibt jedoch auch den Fall der Notwendigkeit der Kastration. Wenn beispielsweise Veränderungen an den Geschlechtsorganen (Gebärmuttervereiterung, Eierstockzysten, Hodentumore, Prostatavergrößerung, Präputialkatarrh, etc.) auftreten, kann die Kastration das Mittel der Wahl sein. Beim Rüden gibt es zudem die Möglichkeit der chemischen Kastration. Hierbei wird ein Hormonchip unter die Haut implantiert, der die Bildung des männlichen Geschlechtshormons unterbindet und die Hoden kleiner werden lässt. Möglichkeiten zur chemischen Kastration für 6 Monate und ein ganzes Jahr stehen hierbei zur Verfügung. Es lassen sich mit dieser Methode sehr gut probeweise Wesensveränderungen des Hundes beobachten, ohne eine endgültige Kastration durchführen zu müssen.

Kreuzbandriss

Der Riss eines oder beider Kreuzbänder des Kniegelenkes ist beim Hund sowie der Katze degenerativer Natur und tritt meist durch ein auf die Gliedmaße einwirkendes Trauma in klinische Erscheinung. Der Patient zeigt eine plötzlich auftretende Lahmheit der Hintergliedmaße, schont die betroffene Seite und stellt beim Sitzen das Bein nach außen. Eine orthopädische Untersuchung sowie das seitenvergleichende Röntgen des Kniegelenkes gibt schnell darüber Aufschluss, ob ein Kreuzbandriss vorliegt. Die Therapie erfolgt, in individueller Anpassung an den Patienten, konservativ oder chirurgisch. Dabei kommen verschiedene operative Methoden (Bandersatz, TTA, MMP, TPLO) und langjährige Erfahrung zum Einsatz.

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Lasertherapie

Die kontrollierte, sichere und blutungsfreie Anwendung auf engstem Raum schafft beste Voraussetzungen für präzises und gewebeschonendes Arbeiten im OP (wie z. B. Kürzung des Gaumensegels aufgrund des brachyzephalen Atemnotsyndroms). Der MLT-Diodenlaser ist somit ein unverzichtbarer Baustein in der modernen Fachtierarztpraxis.

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Narkoseverfahren

Wir bieten für unsere Patienten sehr individuell abgestimmte Narkosen an. Das Spektrum reicht von der kurzen Injektionsnarkose für kurze Eingriffe, Diagnostik unter Narkose, oder zur Stressreduktion für den Patienten bis hin zur Inhalationsnarkose mit Narkosegas, welche besonders gut in ihrer Tiefe steuerbar ist. Spezielle Narkosen für Heimtiere wie Kaninchen, Meerschweinchen, Hamster, Mäuse und Vögel werden ebenso bei uns durchgeführt.

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Patellaluxation beim Hund

Die Patellaluxation beschreibt das Herausrutschen der Kniescheibe aus ihrer physiologischen Gleitrinne im Knochen des Oberschenkels. Sie tritt vor allem bei Zwerghunderassen auf. Die Anamneseerhebung in Verbindung mit dem sehr typischen Gangbild liefert meist schon einen Verdacht. Die Diagnose wird mit der genauen orthopädischen Untersuchung und der Anfertigung von Röntgenaufnahmen gesichert. Je nach Schweregrad kann eine konservative Therapie in Betracht gezogen werden, bei schweren Fällen ist eine Operation jedoch unumgänglich. Hierbei wird eine Keilresektionsosteotomie der Patella-Gleitrinne durchgeführt und zusätzlich erfolgen eine Raffung der Gelenkkapsel sowie eine laterale Fasziendopplung zur weiteren Stabilisierung des Gelenkes. Bei extremen Fehlstellungen kann es zudem nötig sein, den Ansatzpunkt des geraden Kniescheibenbandes entsprechend zu versetzen (Transposition der Crista tibiae). Unsere Praxis führt diese Operation durch und ist zugleich eine offizielle Untersuchungsstelle für Patellaluxationen.

Pyometra beim Kleintier

Als Pyometra wird die eitrige Entzündung der Gebärmutter bezeichnet.

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Röntgenbilder

Röntgenbilder sind heute weiterhin ein wichtiges und hilfreiches Diagnostikum für eine Vielzahl von Erkrankungen. Wir arbeiten in unserer Fachtierarztpraxis mit einer hochwertigen digitalen Röntgenanlage (XDR4), wo die Aufnahmen sofort und in höchster Qualität und Auflösung zur Verfügung stehen.  Die meisten Standardröntgenaufnahmen können am wachen Patienten durchgeführt werden. In manchen Fällen jedoch, beispielsweise für die Anfertigung von Aufnahmen zur Hüftgelenksdysplasie-Beurteilung oder schmerzhaften Zuständen, ist eine kurze Narkose notwendig, um eine optimale schmerzfreie Lagerung des Patienten zu ermöglichen.

In der Orthopädie sind Aufnahmen von Knochen und Gelenken in unterschiedlichen Ebenen wichtig. Werden innere Organe beurteilt, sind Aufnahmen des Bauchraumes und der Brusthöhle erforderlich.

Röntgenologische Kontrastmitteluntersuchungen

Eine röntgenologische Untersuchung mit Kontrastmittel wird zur verbesserten Darstellung von Strukturen und Funktionen des Körpers angefertigt (Darstellungen des Rückenmarks, des Magen-Darmtraktes und des Urogenitaltraktes).

s

Schutzimpfung

Auf die Frage der Notwendigkeit ist die Antwort ein klares „JA“. Die Art des Impfschutzes richtet sich nach dem Umfeld und den Lebensgewohnheiten des Patienten.

Schützen Sie Ihren vierbeinigen Freund, lassen Sie ihren Liebling untersuchen und individuell impfen für ein langes und glückliches Leben.

Risikofaktoren, die das Impfverhalten beeinflussen können:

- Sozialkontakte mit anderen Hunden, Katzen

- Unterbringung in einer Hunde-, Katzenpension

- Reisen im In- und Ausland

- regionales Vorkommen von Krankheiten

- Ausstellungen

Sprechen Sie uns an, wir beraten Sie gerne.

Schutzimpfung Frettchen

Es besteht die Möglichkeit der Impfung gegen das Staupe-Virus mit einem Lebensimpfstoff für Frettchen ab der 10. Lebenswoche. Eine Wiederholungsimpfung ist einmal jährlich empfohlen.

Schutzimpfung Hund

Schutzimpfung Kaninchen

Schutzimpfung Katze

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TTA beim Hund

Die TTA (Tibial Tuberosity Advancement) beschreibt eine spezielle Operationsmethode beim Kreuzbandriss des Hundes. Sie gehört, wie die TPLO, zu den Biomechanik verändernden Techniken. Wir wenden die TTA-MMP Technik an. Dabei wird durch die Implantation eines Titan-Schaum-Keils in den Unterschenkel-Knochen eine chirurgische Änderung im Winkel des geraden Kniescheibenbandes erzeugt und  die Stabilität des Kniegelenkes wiederhergestellt und das gerissene Kreuzband überflüssig gemacht. Die TTA sorgt bei den meisten Hunden für eine schnellere Wiederherstellung der Gliedmaßenfunktion und einer frühzeitigen Belastung bei guter Wundheilung. Auch hier beträgt die Rehabilitationszeit circa 8 Wochen, der Hund muss ruhiggehalten werden und es besteht Leinenpflicht  bis der Knochen vollständig verheilt ist und die endgültige Stabilität erreicht ist.

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